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Fahrschulen und Führerschein

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Ab und an kommt es doch einmal vor und schwupps, weg ist plötzlich der Führerschein. Egal ob gestohlen, verloren oder in der Waschmaschine (mit)gewaschen - ein Führerscheinverlust ist alles andere als schön. Ein neuer Führerschein muss her, was neben der “Spende” von ein paar Euro für Papa Staat vor allem heißt, Behörden und Ämter abzugeklappern!

Statt gleich zum Straßenverkehrsamt geht der erste Weg allerdings zur Polizeiwache, um den Führerscheinverlust zu melden und um eine offizielle Bescheinigung zu erhalten, dass der Führerschein wie auch immer verloren gegangen ist. Die lieben Freunde in ehemals grüner, neuerdings blauer Uniform geben dem Unglücksraben zwar keinen neuen Führerschein, aber eine Bescheinigung für dessen Führerscheinverlust. Diese Bescheinigung ist allerdings weder ein Ausweis noch ein neuer Führerschein, sondern bestätigt lediglich den Führerscheinverlust für das Straßenverkehrsamt. Da geht direkt der nächste Weg hin, wobei die Bescheinigung generell nur bei der zuständigen Behörde im Heimatort vorgelegt werden kann - zudem ist diese nur einen Monat gültig. Ganz so einfach ist diese Bescheinigung auch nicht zu bekommen, muss man hierfür (vorher) eine eidesstattliche Erklärung abgeben, dass der Führerschein wirklich verschollen ist.

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Egal, hat man die Bescheinigung von der Polizei erhalten, geht es zum “Amt”, genauer dem Straßenverkehrsamt. Hier allerdings reicht die Bescheinigung der Polizei über den Führerscheinverlust allein nicht aus. Ebenfalls benötigt werden hier jetzt nämlich Personalausweis, Pass oder Familienstammbuch, eine aktuelle Meldebescheinigung und ein Passfoto für den neuen Führerschein. Wer zudem schon einmal umgezogen ist, braucht zusätzlich noch eine Kopie vom Karteikarten-Original von genau dem Straßenverkehrsamt, welches den alten (ersten) Führerschein ausgestellt hat. Für die Übergangszeit gibt es einen Ersatzführerschein, der gilt allerdings nicht auf Dauer und dient lediglich zur Überbrückung.

Nun ist man allerdings endlich fertig mit den Amts-Wegen und muss eigentlich nur noch (ab)warten. Nach ein paar Tagen kommt - Dank an die deutsche Gründlichkeit - die Rechnung für den Ersatzführerschein, welche zehn bis 25 Euro beträgt. Dazu kommen 2,50 Euro für die Auskunft aus dem Flensburger Zentralregister und noch einmal zwei Euro für Porto.

Wer lieb bezahlt, kann bald wieder einen echten (neuen) Führerschein in seinen Händen halten - der kommt sogar direkt per Post.

Wichtig: Sollte der alte Führerschein eines Tages doch wieder auftauchen, etwa hinter der Waschmaschine, muss dieser beim Straßenverkehrsamt abgegeben werden!

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