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Fahrschulen und Führerschein

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EU-Führerschein

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EU-FührerscheinAnno 1999, genauer zum 1. Januar, wurde in der EU und damit in Deutschland der neue EU-Führerschein Mode, der in allen EU-Staaten einheitlich ist und die bisherigen Führerscheine quasi in Rente schickte. Aus den sieben beziehungsweise eigentlich neun (rechnet man die zwei Busklassen mit) deutschen Führerscheinklassen wurden im EU-Führerschein allerdings ganze 15, was das Kuddelmuddel nicht gerade einfacher macht(e).

Aber: Die alten Führerscheine der BRD und selbst der DDR behalten trotz der neuen EU-Führerscheine ihre volle Gültigkeit und müssen nicht zwangsmäßig umgetauscht werden - zumindest nicht vor dem Jahr 2032. Ein Umtausch in den neuen EU-Führerschein ist aber trotzdem ratsam und kann bei der jeweils zuständigen Kfz-Zulassungsbehörde erledigt werden.

Speziell für Ferien im EU-Ausland ist ein EU-Führerschein eine gute Idee, wenn es darum geht, einen Mietwagen zu nehmen oder aber bei Polizei-Kontrollen die Datenerfassung zu erleichtern.

EU-Führerschein: 2032

Bis 2032 sind jedoch wie erwähnt alle alten Führerscheine ebenfalls gültig, dann könnte es aber durchaus zum Zwangsumtausch kommen, da in diesem Jahr ältere Führerscheine ungültig werden. Und selbst wenn die alten roten oder grauen Führerscheine noch lange gültig sind, werden für Fahranfänger ab 1999 logischerweise nur noch die neuen EU-Führerscheine ausgestellt.

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Für die Inhaber alter Führerscheine ergibt sich gegenüber den “Neulingen” dabei ein recht interessanter Vorteil: aufgrund der Aufteilung in nunmehr 15 Fahrerlaubnisklassen sind die alten Führerschein in gewisser Weise mehr wert.

EU-Führerschein: Weniger wert?

Tatsächlich genießen die Inhaber der alten Führerscheine mehr Klassen, weil ganz einfach die alten Führerscheinklassen höher ausfielen. Als Beispiel: die alte Führerscheinklasse 3 beinhaltet etwa auch das Fahren mit einem Hänger - hierfür müsste man beim EU-Führerschein die Klasse BE machen, die “normale” Autoklasse B erlaubt das Fahren mit Hänger hingegen nicht. Ergo: Inhaber der alten Führerscheine haben tatsächlich mehr...

Selbst bei einem Umtausch bleiben die Klassen der alten Führerscheine erhalten, die werden quasi umgerechnet!

EU-Führerschein: Umtausch

Der Umtausch in den EU-Führerschein ist zudem recht problemlos: ein Besuch beim zuständigen Straßenverkehrsamt und die Entrichtung eines Obolus von genau 24,- Euro reichen bereits aus. Ebenfalls nötig sind dann allerdings noch ein biometrisches Passbild (35x45 Millimeter), Personalausweis oder auch Reisepasse und der alte Führerschein.

Manche Behörden bieten den “Antrag auf Umtausch eines alten Führerscheins in einen Kartenführerschein” sogar online per PDF an - ein Besuch beim Amt ist aber immer noch nötig, da eine Unterschrift nötig ist. Nach einigen Wochen bekommt man seinen EU-Führerschein im Scheckkartenformat schließlich bequem per Post zugesandt...

EU-Führerschein: Daten

Spätestens, wenn man nach dem Umtausch seinen neuen EU-Führerschein das erste Mal in den Händen hält, fällt vor allem eines auf: das Ding ist verdammt klein - enthält aber trotzdem alle nötigen Daten. Im Gegensatz zum alten roten BRD-Führerschein ist der Kartenführerschein wirklich ein echtes Platzsparwunder, obwohl die EU-Version deutlich mehr Fahrerlaubnisklassen aufweist.

Egal, alle Daten die nötig sind, sind auch beim EU-Führerschein enthalten. Auf der Vorderseite sind die persönlichen Daten des Inhabers vermerkt: Name, Vorname, Geburtsdaten, Ausstellungsdatum, Gültigkeit, Wohnort, Lichtbild und Unterschrift des Inhabers, wie zudem die Ausstellungsbehörde. Schlussendlich enthält die Vorderseite des EU-Führerscheines gar die jeweiligen Fahrerlaubnisklassen, welche der Inhaber (erfolgreich) abgeschlossen hat.

Die Rückseite wiederum zeigt sämtliche Führerscheinklassen und zudem Gültigkeitsdatum, Beschränkungen und ebenso zwei Felder, welche das Erteilungsdatum und letztlich eventuelle Wohnsitzwechsel im (EU)Ausland anzeigen.

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