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Ratgeber Auto: Benzin sparen

Schon gewusst?
Drei Zahlen funktionieren in der ganzen EU, nämlich die 112. Der Notruf gilt in ganz Europa, nur weiß das keiner! mehr...

Recht und Gesetz
Neues Urteil zum Thema Alkohol vom OLG Bamberg: Atemmessung reicht, weg ist der Lappen! Urteil Atemalkoholmessung

Tipps und Tricks zum Benzin sparen

Benzin wird teurer und teurer, eine Trendwende ist in Zukunft ebenso wenig in Sicht! Grund genug , ein paar Tipps und Tricks zum Thema Benzin sparen zu beherzigen - das tut dem eigenen Geldbeutel gut und der Umwelt ebenso.

Benzin sparen: Fahrstil

Wer seinen eigenen Fahrstil optimiert, kann ohne Schmarrn eine Menge Benzin sparen - tatsächlich sind bis zu 20 Prozent drin! Und ganz so schwer ist das dann auch gar nicht...

Die wichtigste Regel ist auch schon relativ einfach: nämlich vorausschauend fahren. Will heißen: statt nach jeder roten Ampel kräftig Vollgas zu geben, lieber “normal” beschleunigen und vor der nächsten roten Ampel locker ausrollen! Also: Fuß frühzeitig vom Gas, erst recht im Stadtverkehr bei Stop & Go! Beim Bremsen die Motorbremse nutzen, speziell bei Berg-ab-Strecken. Moderne Motoren trennen zudem bei Nutzung der Motorbremse automatisch die Kraftstoffzufuhr – selbst wenn der Drehzahlmesser am Anschlag steht, wird KEIN Benzin verbraucht.

Die zweite Regel ist ebenfalls einfach, auch wenn diese zumindest in der Theorie gegen die erste Regel verstößt: statt gemächlich zu beschleunigen, sollte man so schnell wie möglich “hochtouren”, um schnell in den höchstmöglichen Gang schalten zu können. In der Praxis ist es nämlich so, dass niedrige Umdrehungen in höheren Gängen Benzin sparen! Selbst bei 50 km/h in der City kann man locker im fünften Gang fahren, bei Dieselmotoren dürfte hingegen aufgrund der niedrigeren Drehzahl der vierte Gang besser sein. In 30er-Zonen geht ebenfalls der dritte, vielleicht sogar vierte Gang - Benzin sparen leichtgemacht! Wichtig: als Faustregel sollte die Drehzahl nie unter 1.000 Umdrehungen sinken...

Logisch, dass auch unnötiges Rasen dem Thema Benzin sparen nicht geradezu zuträglich ist, zudem bei Geschwindigkeitsübertretung mitunter saftige Knöllchen drohen. Tipp für die Autobahn: mit 130 km/h “dahin schleichen” spart man bis zu 30 Prozent Benzin gegenüber einer flotteren Geschwindigkeit von 180 Stundenkilometern!

Benzin sparen: Kurzstrecken

Gerade Kurzstrecken kosten richtig viel Benzin (und damit Geld) und kurbeln den Verbrauch in die Höhe, da der Motor kalt ist und speziell bei kurzen Wegen gar nicht erst die nötige Temperatur erreichen kann. Ergo: kurze Weg zu Fuß erledigen, das tut dem Körper gut, schont den Geldbeutel und ebenso Mutter Natur! Außerdem wird der Motor unnötig mit Kurzstrecken verschlissen, was ja auch nicht sein muss...

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Benzin sparen: Motor warmlaufen

Immer wieder sieht man gerade im Winter, dass viele Autofahrer ihren Motor warmlaufen lassen, während sie in der Kälte fix die Scheiben (eis)frei kratzen. Gelinde gesagt: genau das ist völliger Blödsinn!

Wer Benzin sparen will, kratzt im Winter erst die Scheiben vom Eis frei und startet erst dann den Motor. Zugegeben ist es dann zumindest anfangs im Auto ziemlich kalt, aber das spart Sprit! Ebenso sollte man beim Starten seinen Gasfuß im Zaum halten, moderne Motoren erreichen am besten - und schnellsten - die richtige Temperatur, wenn sie bei mittlerer Drehzahl gefahren werden! Das gilt sowohl für den kalten Winter wie auch für den warmen Sommer...

Kleine Randnotiz: bei kaltem Motor arbeitet der Katalysator nicht. Ergo: wer sein Motor erst warmlaufen lässt, wirft nicht nur sein Geld zum Fenster raus, sondern schadet auch Mutter Natur – weil vom kalten Motor einfach mehr CO2 ausgestossen wird!

Benzin sparen: Ballast

Unnötiger Ballast im Auto bedeutet mehr Verbrauch, weil für jedes Kilo mehr Energie benötigt wird. 100 Kilogramm machen dann schon einmal 0,3 Liter Benzin aus, ist nicht viel, aber auf Dauer läppert sich das dann doch.

Also: Bierkästen und Winterreifen im Keller oder in der Garage einlagern, das schont Tank und Geldbeutel!

Benzin sparen: Dachgepäckträger

Auch ein Dachgepäckträger ist nur unnötiger Ballast, der zudem auch noch die Aerodynamik beeinträchtigt. Wer also nicht gerade auf den Weg in den Urlaub ist, sollte seinen Dachgepäckträger demontieren, das spart Sprit und damit bares Geld!

Tatsächlich kann ein Dachgepäckträger den Verbrauch um stolze 15 Prozent steigern, mit Fahrrädern auf dem Dach sind es sogar schon 25 Prozent - also runter damit, wenn man sein Ziel erreicht hat und erst wieder montieren, wenn es wieder Richtung Heimat geht.

Benzin sparen: Klimaanlage

Okay, der Sommer ist mal wieder richtig knackig und die Klimaanlage eine echte Wohltat für Geist und Körper. Aber: wer seine Klimaanlage voll aufdreht und sein Auto zum fahrenden Kühlschrank umfunktioniert, kann sich nicht nur ruckzuck einen Schnupfen holen, sondern verballert bares Geld - weil ganz einfach mehr Benzin verbraucht wird! Je nach Einstellung kann eine Klimaanlage auf 100 Kilometer schnell einen Liter Sprit oder noch mehr ausmachen.

Trotzdem ist eine Klimaanlage bei richtig brütend hohen Temperaturen wiederum sinnvoll. Stunden haben nämlich fest gestellt, dass zu viel Hitze wie Alkohol wirken kann, was sich auf Konzentration und Reaktion auswirkt. Wie beim Alkohol gilt also auch bei Klimaanlage: in Maßen ist die kalte Luft okay, zu viel ist aber wiederum zumindest für den Geldbeutel nicht gut. Eine Klimaanlage ist allerdings immer noch tausend Mal besser als ein Bier, vom Alkohol sollte man selbst bei unserer 0,5-Promille-Genze lieber ganz die Finger lassen…

Benzin sparen: Benziner oder Diesel

Wer sich ein neues Auto kauft, steht vor der Entscheidung, ob es nun ein Benziner oder ein Diesel sein soll. Für Vielfahrer und Firmenwagen lohnt sich auf jeden Fall ein Diesel, auch bei höheren Kfz-Steuern, für Otto Normal lohnt aber speziell bei den derzeit hohen Dieselpreisen dann doch wieder der normale Benziner! Pro’s und Contra’s gibt es aber logischerweise für beide!

Benzin sparen: Pro Diesel

Benzin sparen: Contra Diesel

  • günstiger im Verbrauch
  • Möglichkeit des Biodiesels
  • mehr Laufleistung (Kilometer)

  • teurer in der Anschaffung
  • deutlich höhere Kfz-Steuern
  • speziell für Vielfahrer höhere Versicherungskosten
  • teurer im Unterhalt, da Intervalle von Ölwechsel und Service kürzer sind

Fazit: ein Diesel ist klar günstiger im Verbrauch, dafür wiederum teurer in der Anschaffung und teurer im Unterhalt, was Steuern, Versicherung und Service(intervalle) angeht. Wirtschaftlich ist ein Diesel daher generell für Vielfahrer, selbst wenn ein moderner Diesel heutzutage schon ab 15.000 Kilometer im Jahr eine Alternative ist. Ein Manko ist zudem dann der derzeitige hohe Dieselpreis an der Tankstelle, welcher den eigentlichen Preisvorteil eigentlich fast schon zunichte macht.

Sprit sparen: Biodiesel

Biodiesel ist nicht nur für die Umwelt verträglicher, sondern auch günstiger als herkömmlicher Diesel aus Erdöl. Manko: nicht jeder Motor verträgt Bio-Diesel, vor allem ältere Modelle haben ihre liebe Not und sind dementsprechend nicht für Biodiesel geeignet. Wer ihn jedoch fahren kann, freut sich überdeutlich günstigere Preise an der Zapfsäule!
Wichtig: Wer Biodiesel tankt, ohne dass der Motor für diesen ausgelegt ist, riskiert einen teuren Motorschaden - also besser erst beim Hersteller oder in der Werkstatt nachfragen!

Pro Biodiesel

Contra Biodiesel

  • günstiger als normaler Diesel
  • besser für die Umwelt

  • geringer Mehrverbrauch
  • ungeeignet für Lkw
  • geringere Leistung
  • unangenehmer Geruch

Benzin sparen: Heizöl und Co.

Heizöl wird zwar von modernen Motoren ohne Probleme vertragen und ist deutlich billiger als Diesel und sogar Biodiesel, aber strafbar. Der Grund: für Heizöl wird keine Mineralölsteuer bezahlt.

Also lieber Finger weg, auch wenn es billiger ist! Speziell Diesel werden von der Polizei dann auch gern einmal auf den Kraftstoff kontrolliert, wobei Heizöl durch seine Einfärbung schnell enttarnt wird. Das Ergebnis wäre dann eine Anzeige wegen Steuerhinterziehung!

Salatöl von Aldi, Lidl und Co. wäre ebenfalls eine Alternative, allerdings nur auf den ersten (Geiz)Blick. Denn: Salatöl fehlen die nötigen (Diesel)Zusatzstoffe, letzten Endes kann sogar ein Motorsschaden drohen, was dann richtig teuer wird. Zudem auch Salatöl von Gesetzes wegen wieder strafbar wäre…

Benzin sparen: Normal oder Super

Wenn Super als Kraftstoff nicht ausdrücklich in den Papieren angegeben ist, verträgt jeder Motor auch Normal-Benzin, das hat zwar weniger Oktan, die Leistung ist aber praktisch so gut wie gleich. Manko: mittlerweile ist Benzin genauso teuer wie Super und damit kann der qualitativ bessere Kraftstoff getankt werden - zudem Normal an vielen Tankstellen schon verschwunden ist! Ergo: Normal oder Super ist unwichtig und heute kein Sparfaktor (mehr)!

Benzin sparen: Reifen

M+S-Reifen und natürlich noch mehr Winterreifen sind im Winter die pure Sicherheit, bieten diese doch bei unter sieben Grad Celsius deutlich besseren Grip (Haftung). Über einer Temperatur von sieben Grad  kosten sie jedoch Sprit und damit einmal mehr bares Geld – also runter damit, wenn der Winter vorbei und der Sommer ansteht! Wer das nicht macht und sich im Sommer an quietschende (Wiunter)Reifen erfreuen will, verballert auf alle 100 Kilometer einen ganzen Liter Benzin...

Breitreifen sind ebenfalls eine (f)eine Sache für sich. Zwar bieten Breitreifen mehr Lauffläche und besonders im Trockenen wieder besseren Grip und einen kürzeren Bremsweg, dafür aber wiederum einen höheren Rollwiderstand, was wiederum mehr Benzinverbrauch bedeutet. Ergo: normale (Sommer)Reifen sind besser, weil spritschonender!

Ebenfalls beim Benzin sparen hilft der richtige Luftdruck: hier sollte soviel aufgepumpt werden, wie der Hersteller angibt. Das fördert zwar nicht unbedingt die Haftung und den Grip, verringert aber den Rollwiderstand und damit den Verbrauch! Winterreifen sollten hingegen an die 0,2 bis 0,3 bar mehr Luft haben...

Benzin sparen: Öl

Zwar nicht ganz billig, dafür aber hilfreich beim Benzin sparen ist sogenanntes Leichtlauföl. Dieses verringert die Reibung im Motor und damit den Verschleiß und senkt parallel auch noch den Verbrauch! Trotz des höheren Preises rechnen sich Leichtlauföle somit auf Dauer...

Benzin sparen: Technik und Service

Nichts ist heute wichtiger als eine regelmäßige Wartung des Autos. Denn: wer immer schön seinen Service einhält, kann sicher sein, dass alle technischen Komponenten richtig eingestellt sind - und das spart Benzin!

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