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Fahrschulen und Führerschein

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Ratgeber Auto: Autodiebstahl

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Erleben will es keiner, treffen kann es jeden von uns: Autodiebstahl! Plötzlich ist das Auto weg, dass man eben geparkt hatte und man selbst steht erst einmal richtig dumm da. Und ob man nun will oder nicht, jetzt hat man einige Wege vor sich!

Autodiebstahl: Zuerst zur Polizei!

Logo, der erste Weg führt natürlich direkt zur Polizei, wo man von den freundlichen Damen und Herren in (neuerdings) blau eine Anzeige wegen Autodiebstahls aufnehmen lässt. Die brauchen natürlich konkrete Angaben: Kennzeichen, Typ und Modell, Fahrzeugnummer, Farbe etc.! Wer Glück hat, dem findet man sein Auto im nächsten Ort wieder, vielleicht wurde es sogar nur abgeschleppt (schon erlebt nach einem langen Arbeitstag).

Wichtig: Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein niemals im Auto liegen lassen!

Autodiebstahl: Meldung bei der Zulassungsstelle

Der nächste Weg führt zur zuständigen Zulassungsstelle bzw. Straßenverkehrsamt: auch hier muss man den Autodiebstahl melden!

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Autodiebstahl: Kfz-Versicherung

Nach Polizei und Zulassungsstelle meldet man den Autodiebstahl der dritten Stelle: seiner Kfz-Versicherung! Schließlich hat auch ein älteres Auto einen bestimmten Wert, welchen man natürlich ersetzt haben möchte.

Autodiebstahl: ein langer Monat

Sind alle Wege erledigt und alle nötigen Stellen über den Autodiebstahl informiert, kann man eigentlich nichts mehr tun - außer eines: warten! Jetzt beginnt nämlich das, was Fachleute “Karenzzeit” nennen. Die dauert einen Monat, in welcher nach dem gestohlenen Fahrzeug gefahndet wird.

Hat man Glück, wird der Autodiebstahl sogar aufgeklärt und man bekommt seinen Wagen zurück. Eventuelle Schäden zahlt selbstverständlich die Versicherung. Was aber, wenn das Auto nicht wieder auftaucht? Auch egal und für manche sogar die liebere Alternative, zahlt jetzt doch die Versicherung den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeuges aus, so lange man selbst bei dem Autodiebstahl nicht grob fahrlässig gehandelt hat. Grob fahrlässig wäre beispielsweise, wenn man kurz an der Tankstelle Zigaretten kauft und den Zündschlüssel stecken lässt - durchaus möglich, dass die Versicherung bei solchen Fällen keinen Cent locker macht.

Zudem gibt es seit anno 1993 eine interessante Klausel, welche speziell ältere Fahrzeuge ohne Wegfahrsperre betrifft. Diese besagt nämlich, das bei Autos ohne eine solche Sperre zehn Prozent weniger als der eigentliche Wiederbeschaffungswert erstattet werden müssen, wobei nicht jede Versicherung diese Klausel in ihren Verträgen hat - das Kleingedruckte lesen lohnt also durchaus!

Autodiebstahl: Geld von der Versicherung

Läuft alles glatt, bekommt man natürlich sein Geld von der Versicherung. Diese erstattet zudem auch noch eventuelle Reisekosten, wenn zwischen Wohnort und Ort des Autodiebstahls mindestens 50 Kilometer liegen beziehungsweise maximal 1.500 Kilometer.

Die Versicherung will jedoch vom Bestohlenen auch etwas haben, und zwar die Autoschlüssel und den Kfz-Brief des gestohlenen Wagens. Taucht das Auto nach der Karrenzzeit nämlich doch wieder auf, gehört das Fahrzeug der Versicherung. Bereits ausgezahltes Geld darf der Bestohlene hingegen behalten, da nun die Versicherung als Eigentümer des Wagens gilt...

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