Nach Polizei: Auch Verkehrswacht fordert 0,0 Promille

Schon vor zwei Wochen forderte die Gewerkschaft der Polizei ein Alkoholverbot hinterm Steuer, ins gleiche 0,0-Promille-Horn stößt nun die Deutsche Verkehrswacht e.V.!

Tatsächlich fordert die Deutsche Verkehrswacht mit Sitz in Berlin nach der GdP ein Alkoholverbot auf Deutschlands Straßen, ergo 0,0 Promille. Erlaubt sind derzeit zwar 0,5 Promille, bestraft kann man aber schon ab 0,3 Promille werden, zumal auch beim Führerschein auf Probe striktes Alkoholverbot hinterm Steuer gilt.

Wie die Polizei-Gewerkschaft befürwortet die Verkehrswacht daher 0,0 Promille, wobei eine interne Arbeitsgruppe erstens alle Kraftfahrer unter Alkoholverbot stellen will, zweitens harte Strafen mit vier Wochen Fahrverbot und 500 Euro Bußgeld fordert, welche von Beginn an gelten sollen.

Mit ihrer Meinung steht die Verkehrswacht, welche von 1959 bis 2009 in Bonn ihren Sitz hatte, nicht allein da. Neben der GdP hatte letzte Woche auch der ACE (Auto Club Europa) das Thema 0,0 Promille erneut angeschnitten, wobei die Verkehrswacht allerdings von einem absoluten Alkoholverbot absieht – selbst bei „Abstinenz“ können sich schnell 0,1 Promille Alkohol im Blut finden, beispielsweise durch Medikamente…

Daher fordert die Verkehrswacht lediglich ein neues Gesetz, welches „das Führen von Kraftfahrzeugen unter der Wirkung alkoholischer Getränke“ untersagt!

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