Dummer Raser: 60 km/h zu schnell wegen CD

Erwischt hat es schon viele von uns, den Autor eingeschlossen: Irgendwann einmal ist jeder zu schnell und bevor sich der Autofahrer versieht, hat es schon „bing“ gemacht und die Polente wedelt mit der berühmten Kelle. In Nürnberg brachte ein Autofahrer aber just eine richtig dämliche Ausrede!

Wie die Online-Ausgabe des Hamburger Morgenpost nämlich berichtet, gab der junge Mann als Ausrede eine zu heiße CD an. Die war im CD-Spieler laut dessen Aussage zu heiß gelaufen, weswegen erstens die Freundin besagte CD aus dem Fenster hielt und zweitens der Fahrer zur besseren „Kühlung“ auf 110 km/h beschleunigte – erlaubt sind auf dem Altstadtring von Nürnberg hingegen nur 50 Stundenkilometer.

Die Polizei spielte prompt den Bösen und sah die CD wahrscheinlich „fälschlich“ als Idee, um die Radarmessung zu vereiteln. Bekannt ist die Idee der Silberscheiben zur Reflexion der „Strahlen“ sicher dem einen oder anderen, funktionieren tut der Quatsch aber in der Praxis nicht. Letzten Endes dürfte dem Fahranfänger schlappe 280 Euro Bußgeld winken, vier schicke Pünktchen in Flensburg und schließlich auch noch ein Fahrverbot von zwei Monaten.

Auf der A6 bei Mannheim war am Sonntag ein Autofahrer aber noch deutlich schneller unterwegs, nämlich mit 235 statt der erlaubten 100 km/h. Folge hier: 600 Euro Bußgeld, ebenfalls vier Punkte und drei Monate Führerscheinentzug. Von einer ähnlich dämlichen Ausrede wie bei dem Nürnberger ist aber nix bekannt…

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